WHEELMAP ist eine super Errungenschaft. Auf  einer Onlinekarte kannst du rollstuhlgerechte Orte suchen, finden und auch selber markieren und das weltweit. Z.B. gibst du „Kölner Dom“  ein und bekommst Angaben, dass dieser rollstuhlgerecht ist und wo sich in dem Gebäude eine Toilette für Rollstuhlfahrer befindet.

Behörden, Bank, Post, Bildungs-, Sportstätten, Geschäfte, Restaurants, Museen, öffentliche Verkehrsmittel, Unterkünfte usw. können in diesen Karten markiert und eingestuft werden. Die Bewertung funktioniert über ein Ampelsystem .

Grün = rollstuhlgerecht, der Eingang und alle Räume dieses Gebäudes sind stufenlos erreichbar.

Gelb = teilweise rollstuhlgerecht, der Eingang hat eine Stufe von max. 7cm. Die wichtigsten Räume sind stufenlos erreichbar (zB ein Kino).

Rot = nicht rollstuhlgerecht, der Eingang ist höher als 7cm. Die wichtigsten Räume sind nicht stufenlos erreichbar.

Grau = noch nicht bewertet

Zudem kann der Toilettenstatus bezüglich rollstuhlgerecht oder nicht, gesondert gekennzeichnet werden.

Je mehr wir alle markieren, desto umfangreicher wird das Kartenmaterial. Die Wheelmap App kann man sich hier oder am Smartphone herunterladen. Die App wird von den Machern ständig bearbeitet, verfeinert und täglich gibt es neue Einträge von uns, den Nutzern.

Meine Verbesserungsvorschläge:

Informationen über die Pflasterungen bzw. den Bodenbelag der Innenstädte bzw. im Umfeld von Sehenswürdigkeiten.

Wer in einer mittelalterlichen Stadt wie Quedlinburg mit dem Rollstuhl unterwegs war, weiß, was ich meine. Dagegen ist ein Seifenkistenrennen ein Wellnessurlaub. (Mein Reisebericht über Quedlinburg findet ihr hier.)

 

Aber generell wählen die Stadtplaner und Tiefbauer gerne kleinteiliges Natursteinpflaster als Bodenmaterial für innerstädtische Plätze und Straßen. Diese sind nicht nur in historischen Städten zu finden.

(Es sieht auch wirklich schön aus. Eine Auflockerung mit Streifen aus glattem Material kann jedoch optisch noch mehr hermachen. Ab einer entsprechenden Breite könnten diese Streifen begehrte ‘Laufwege‘ für uns Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Kinderwagen, ältere Menschen, Kleinkindern und Pumpsträgerinnen werden.)


Ein Hinweis, ob zum Beispiel die Heidelberger Innenstadt, London, Talin oder Kevelaer in großen Teilen mit kleinteiligen Pflastersteinen oder glattem Bodenbelag im Fussgängerbereich bzw. vor Sehenswürdigkeiten versehen sind wäre für uns ALLE super hilfreich.

Eure Elke

 

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