Heute möchte ich mit einer kleinen REIHE, in der ich meine effektivsten Alltagshelfer vorstelle, beginnen.

Teilweise durch Tipps von lieben anderen Menschen oder auch einfach nur einmal ausprobiert, haben alle diese ‚ kleinen Dinge ‚ einen festen, praktischen Platz in meinem Alltag eingenommen.

Not macht erfinderisch wäre viel, viel zu dramatisch für die Beschreibung meines Alltages, aber es trifft es trotzdem am Besten.

Einigen wir uns auf, winzige kleine Nötchen, aber wenn es Hilfsmittel gibt, die das Leben vereinfachen, ist das sowohl für gesunde als auch für behinderte Menschen ein tolle Sache.

Aufgrund meiner Gehunsicherheiten und meiner Gleichgewichtsprobleme bin ich ausserhalb meiner vier Wände auf Hilfsmittel angewiesen, die mich sicher von A nach B kommen lassen. Den Anfang hat ein Gehstock gemacht, danach kam ein Rollator dazu und seit einiger Zeit wird mein Fuhrpark um einen Rollstuhl erweitert.

Mit dem Gehstock kam ich von Beginn an überhaupt nicht zurecht. Ich laufe unsicher, fühle mich irgendwie körperlich schief und habe das Gefühl  beim Laufen geringfügig um den Stock zu rotieren. Ich kann das nur schlecht erklären, aber der Stock als Gehhilfe stellt für mich keine brauchbare Alternative dar.

Der Rollator ist praktisch für den kleinen Einkauf. Nicht nur die angebrachte Tasche tut ihre Dienste, auch kann ich auf den Sitz noch eine Einkaufstasche transportieren oder mich zwischendurch auf dem Sitz ausruhen. Er bietet mir stabilen Halt trotz seines geringen Eigengewichtes und ist schwupp die wupps zusammengeklappt und kann somit gut z. B. im Auto verstaut werden. Zu einem richtigen aufrechten Gangbild am Rollator habe ich es trotz Einweisung durch das Sanitätshaus, Übungen mit meinem Physiotherapeuten und Rollatorführerschein nicht gebracht.

Zum Rollstuhl brauche ich an dieser Stelle nichts sagen. Ganz klar, ohne geht über längere Distanzen gar nichts mehr. Zu meinen individuellen Problemen mit meinem Rollstuhl habe ich in meinem Beitrag Handbike ausführlich berichtet.

Nun zu meinem meistgenutzten Hilfsmittel für kürzere Strecken, das heißt, der Weg vom Auto zur Therapie, Arzt, Restaurant, Bücherei und zu Freunden und Familie sowie auch bei mir im Garten, wird mit Walkingstöcken gemeistert. Auch mit dem Strandrollstuhl ans Wasser und dann Wassertreten mit den Stöcken. – Das war traumhaft schön.

Ich habe genügend Halt, ich laufe aufrecht und muss im Gegensatz zum Rollator auch meine Arme und Schultern beim Laufen mitschwingen lassen. Die Stöcke sind immer ganz schnell griffbereit, helfen auch ungemein als zusätzliche Stützen wenn eine Treppe einmal unumgänglich erscheint. Der geringe Anschaffungspreis finde ich, schlägt auch positiv zu Buche.

Ich laufe immer noch mit den alten Walkingstöcken meines Vaters, die er vor vielen Jahren bei Aldi oder Lidl gekauft hat. Ab und an ein Paar neue Gummipuffer und meine Stöcke begleiten mich wieder viele km.
Wichtig beim Kauf der Walkingstöcke ist zumindest deren richtige Länge. Diese berechnet sich nach neusten Erkenntnissen aus Körpergröße in cm × 0,66.

Wenn Ihr noch so gut zu Fuss seid, versucht es einfach. Die mit Augenzwinkern angebrachte Bemerkung, dass man heute wieder ganz sportlich  und dynamisch unterwegs sei, ist einem sicher.

In der nächsten Woche stelle ich Euch andere von mir geschätzte Hilfsmittel vor.

Bis dahin

Eure Elke

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